DeLonghi EC 685 in schwarz - im Test auf Barista-Tipps.de
Test

DeLonghi EC 685 Test – Siebträger für Einsteiger

Lesezeit: 7 Minuten

Mit etwa 140 Euro ist die DeLonghi EC 685 eine der günstigsten Espresso Maschinen mit einem Siebträger auf dem Markt. Hier lest ihr, was die Maschine kann, wo ihre Macken nerven und warum ich sie Einsteigern trotzdem empfehle.

Überblick De Longhi EC 685

DeLonghi liefert ein „Rundum-Wohlfühl-Paket“. Im Karton ist alles dabei, was ihr für den Start braucht, aber natürlich könnt ihr für den Preis auch keine High-End-Equipment erwarten. Im Karton dabei:

  • 1er Sieb
  • 2er Sieb
  • Sieb für Kaffeepads
  • Kaffeelöffel mit Tamper (aus Plastik)
  • Bei mir war auch noch eine kleine Packung Entkalker im Karton. Ich bin aber nicht sicher, ob der immer dabei ist.

Auf den Bildern hier seht ihr die Maschine in „Schwarz“ (dann heißt sie EC 685.BK) – in meinen Augen sieht das Schwarz eher nach anthrazit aus, aber ich bin auch keine Farbexpertin. Es gibt die Maschine auch in rot (EC 685.R), silber (EC 685.M) und weiß (EC 685.W)

Ist der Espresso gut?

Das Wichtigste zuerst: Die Maschine kann gut schmeckenden Espresso mit ordentlicher Crema ausgeben.

Falls ihr noch keine eigene Mühle habt, empfehle ich euch weiter unten auch noch eine fertig gemahlene Kaffeesorte, mit der ihr quasi auf Anhieb gute Ergebnisse bekommt, ohne viele Einstellungen zu verändern.

Ansonsten müsst ihr euch wahrscheinlich etwas an das perfekte Ergebnis herantasten. Temperatur (in drei Schritten) und Durchlaufmenge könnt ihr per Knopfdruck einstellen. Unabhängig von der Maschine könnt ihr auch folgende Parameter verändern: Menge an Kaffeepulver, Druck beim Andrücken des Pulvers (Tampern) und natürlich die Kaffeesorte.

Milch aufschäumen mit der DeLonghi EC 685

Ihr wollt Cappuccino oder Latte machiatto mit der Maschine herstellen? Kein Problem, denn Milch könnt ihr auch aufschäumen.

Grundsätzlich könnt ihr sogar Milch für Latte Art mit der DeLonghi EC 685 aufschäumen. Allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Die Milch wird mit einem Panarello aufgeschäumt, durch dieses kleine Röhrchen ist es für Anfänger einfacher Luft unter die Milch zu ziehen, weil es praktisch egal ist, wie tief das Rohr in der Milch steckt. Das bedeutet aber auch, dass ihr keine Kontrolle über die Luftzufuhr habt. Wirklich feinporigen Milchschaum bekommt ihr so nicht hin.

Für ein Latte-Art-Herz reicht es, für richtig feine Latte Art ist der Milchschaum aber zu grobporig.

Besser funktioniert das Aufschäumen, wenn ihr den Panarello, das äußere Rohr an der Dampfdüse, mit etwas Gewalt nach unten abzieht. Wenn ihr einfach nur mit der darunter liegenden Düse arbeitet, bekommt ihr mehr Kontrolle über die Dampfzufuhr.

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Was an der EC 685 nervt

Kann man die DeLonghi EC 685 mit einer fast zehnmal so teuren „echten“ Siebträger Maschine vergleichen? Eins ist klar, die Geräte spielen in ganz unterschiedlichen Klassen. Normalerweise nutze ich zu Hause eine Profitec Pro 300 und in der Praxis zeigen sich dann doch schnell gravierende Unterschiede. Keine Frage: Die DeLonghi hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, aber ein paar Dinge nerven mich.

  • Meine Profitec ist eine Maschine mit Dualboiler. Für Dampf und Kaffee gibt es zwei getrennte Kreisläufe mit unterschiedlichen Temperaturen. Ich kann zeitgleich oder kurz nacheinander Espresso ziehen oder Milch aufschäumen und muss nicht warten, bis sich die Temperatur reguliert hat. Die DeLonghi kann immer nur eins von beidem und braucht eine gewisse Zeit, bis sie die jeweils nötige Temperatur erreicht hat. Wenn man sofort nach dem Milchaufschäumen einen Espresso ziehen möchte, muss man warten. Die Maschine blinkt so lange, bis die Temperatur weit genug gesunken ist. Das Geblinke und die Wartezeit können ganz schön nerven.

„Tipp: Damit die Maschine schneller abkühlt, kannst Du einen Behälter unter die Dampfdüse stellen und so lange Dampf ablassen, bis die Maschine stoppt.“

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Betty Barista

  • Eine echte Siebträger-Maschine ist eine „Maschine“ – sie wiegt einiges und ist sehr gut verarbeitet. Egal mit wieviel Schwung ihr den Siebträger einhängt, die Maschine bewegt sich nicht. Die DeLonghi rutscht je nach Untergrund hin- und her. Sie wiegt auch nur vier Kilo. Insgesamt sind viele Teile aus Plastik, die bei einer „echten“ Siebträgermaschine aus Metall sind.
  • Die Maschine hat nicht viel Power. Laut Datenblatt kann die Pumpe 15 bar erreichen. Das ist aber offensichtlich nur ein kurzfristig abrufbarer Maximalwert, sonst hätte der Dampf mehr Druck.
  • Ein richtiger Siebträger hat ein Sieb mit vielen Löchern. Die DeLonghi EC 685 hat Siebe mit doppeltem Boden. Unten haben die Siebe nur ein einziges Loch. Dadurch ist es relativ leicht, einen Espresso mit Crema zu bekommen. Allerdings ist es schwieriger, fein gemahlenen Kaffee durch das Sieb zu drücken. Das Sieb verstopft dann, der Kaffee fließt oben aus dem Siebträger heraus und es gibt eine Sauerei. Einen kozentrierten Ristretto zu bekommen, ist mit der EC685 schwierig.
Von links nach rechts: Das 1er Sieb der DeLonghi EC 685 und ein 1er Sieb von einem „richtigen“ Siebträger von ECM.

Was ist an der EC685 besser, als beim großen Siebträger?

Ja, die EC685 hat auch Vorteile gegenüber der großen Maschine.

  • Sie heizt in unter einer Minute auf. Das ist wirklich sensationell. Meine große Maschine braucht mindestens zehn Minuten und das ist für eine „echte“ Siebträgermaschine schon flott.
  • Nicht lachen, aber die Maschine passt in meinen Rucksack. Das braucht man jetzt nicht ständig. Aber ich nehme sie schon mal mit, wenn ich irgendwo eingeladen bin.
  • Einsteiger kommen mit der DeLonghi EC 685 leichter zu guten Ergebnissen. Mit dem Doppelsieb ist euch die gute Crema ziemlich sicher und mit der Panarello-Düse bekommt ihr ganz leicht Milchschaum hin.
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Espresso Empfehlung für DeLonghi EC685 – mit Geling-Garantie

Für den Fall, dass ihr noch keine eigene Mühle habt, habe ich euch hier ein „Rezept“ zusammengestellt, mit dem ihr erstmal zu einem ganz guten Espresso kommt. Grundsätzlich ermutige ich euch auf jeden Fall selber verschiedene Sorten auszuprobieren, aber wenn ihr die Maschine neu habt, wollt ihr vielleicht erstmal ein paar gute Standard-Espressi produzieren.
Nicht alle fertig gemahlenen Espresso-Sorten passen auf Anhieb gut zur DeLonghi EC 685. Wenn der Kaffee zu fein gemahlen ist, kommt nicht genug Kaffee aus der Maschine. Wenn der Kaffee zu grob ist, läuft zu viel Kaffee in euer Glas. Mit folgender Kombination klappt es auf jeden Fall:

  • Holt euch „Pellini Espresso Superiore No. 42“ fertig gemahlen. Den gibt es zum Beispiel in italienischen Supermärkten oder auch per Amazon Prime. Drei Päckchen für einen knappen Zehner. Guckt euch die Bewertungen an! Das ist wirklich eine gute Standardmischung.
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  • Stellt die Temperatur der DeLonghi EC 685 auf höchste Stufe. Wie das funktioniert, steht in der Bedienungsanleitung De’Longhi Dedica Style EC685 (PDF) auf Seite 2, Punkt 4.1
  • „Flusht“ die Maschine einmal. Setzt dafür den Siebträger ohne Kaffee in die Maschine und startet einen Bezug. Die Brühgruppe und der Siebträger werden einmal mit heißem Wasser gespült und sind sauber und vorgewärmt.
  • Füllt das 1er Sieb mit genau einem gestrichenen DeLonghi Dosierlöffel und drückt den Kaffee leicht mit dem Tamper am Ende des Löffels an.
  • Siebträger einhängen, Bezug starten. Fertig!
  • Am wichtigsten ist natürlich, dass euch der Espresso schmeckt. Ihr könnt aber auch noch mal nachwiegen, ob der Espresso im so genannten „Espresso-Fenster“ liegt. Ihr solltet etwa 25-30g in eurem Espresso-Glas haben. Wenn zu viel im Glas ist, müsst ihr beim nächsten Mal etwas fester tampern. Wenn es zu wenig ist, nicht so fest drücken.

DeLonghi EC 685 entkalken

Damit ihr das Entkalken nicht vergesst, erinnert euch die Maschine regelmäßig daran, wenn ihr die eure lokale Wasserhärte einprogrammiert. Das ist eine nützliche Funktion, denn auch wenn es lästig ist: Nur wenn ihr regelmäßig entkalkt, habt ihr lange Spaß an der Maschine.

Zubehör für DeLonghi EC 685

Folgendes Zubehör empfehle ich euch. Nach Wichtigkeit sortiert:

Im Gegensatz zum mitgelieferten Plastik-Tamper liegt dieser 51mm Tamper von Vicloon wertig und schwer in der Hand und passt perfekt in die mitgelieferten Siebe der DeLonghi EC 685.
Rhinowares und Motta Milchkännchen

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Fazit

Die DeLonghi EC 685 hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihr könnt damit einen leckeren Espresso produzieren und Cappucino und Latte machiato gehen natürlich auch.

Ich empfehle die DeLonghi EC 685 allen, die nicht so viel Geld in eine Maschine stecken wollen. Denen, die noch nicht sicher sind, dass sie sich wirklich in den Umgang mit einer echten Siebträgermaschine einarbeiten wollen. Durch Doppelboden-Siebe und Panarello-Düse hat die DeLonghi EC 685 zwei „Hilfsmittel“, die euch schneller zu guten Ergebnissen führen.

Ich würde die Maschine nicht empfehlen, wenn ihr schon Erfahrung mit größeren Maschinen gesammelt habt, zum Beispiel bei einem Barista-Kurs. Wenn ihr eure Erfahrung aus dem Kurs an dieser Maschine weiter ausbauen wollt, werdet ihr wahrscheinlich nicht glücklich werden, weil ihr doch viele Dinge nicht so im Griff habt, wie bei einer großen Maschine. Auch wenn ihr euch ernsthaft mit Latte-Art beschäftigen wollt, ist diese Maschine nicht so gut geeignet. Man kann mit dem Milchschaum schon einfache Muster gießen, aber richtig feinporigen Milchschaum bekomme ich nur mit einer großen Maschine hin.

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DeLonghi EC685

139,00
7.5

Profi Anspruch

4.0/10

Bedienung

8.0/10

Preis

10.0/10

Espresso

8.0/10

Pros

  • Guter Espresso
  • Schaum und Crema gelingen durch eingebaute Hilfsmittel sehr leicht

Cons

  • Viele Teile aus Plastik
  • Sieb verstopft leicht bei feinem Kaffee

Die Preise auf dieser Seite können abweichen. Letzte Aktualisierung am 2.10.2022

Betty liebt guten Kaffee. Um ihr Wissen über die Barista-Kunst weiterzugeben hat sie im März 2020 barista-tipps.de gestartet.

10 Comments

  • Cornelia

    Danke für die Kaffee-Empfehlung mit „Geling-Garantie“! Funktioniert wirklich super und ist ein ermutigender Einstieg! 🙂 I like!

    • Betty Barista

      Liebe Cornelia,
      es freut mich sehr, dass es funktioniert 🙂 Ich hoffe, du bist weiterhin zufrieden mit der Maschine und genießt deinen Kaffee!

  • Mara

    Hallo Betty,
    seit Kurzem habe ich die obige Maschine. Allerdings war die Einstellung ein Disaster. Ich bin gleich zur nächsten Kaffeerösterei und habe eine Espressoröstung gekauft.
    Doch den richtigen Mahlgrad zu finden war eine Odyssee. Ist das wirklich so schwer? Ich mahle die Bohne nun relativ grob und habe gleichzeitig die Durchlaufmenge der Maschine verändert. Aber muss ich das wirklich?

    Das Problem wenn das Kaffeemehl feiner ist, ist, dass die Maschine kaum Wasser durchlässt und im Siebträger Matsch zurückbleibt.

    Ich dachte die Grundeinstellung der Maschine liefert mir schon die richtige Menge, aber irgendwas mache ich verkehrt?

    Kannst du helfen?

    Viele Grüße

    • Betty Barista

      Liebe Maria,
      es ist tatsächlich von Kaffee zu Kaffee unterschiedlich. Sobald ich eine neue Sorte habe, muss ich auch die Maschine entsprechend anpassen. Und das ist, wie du es schreibst, ein ausprobieren. So lange, bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist! Und das ist für mich auch immer das schöne daran. Hast du aber einmal deine Sorte gefunden und die Maschine eingestellt, sollte es gut laufen. 🙂 Ich hoffe du bist mit der Maschine weiterhin zufrieden.

  • Dirk

    Hallo Betty,

    Dein Beitrag zur EC 685 hat mich ermutigt, die Maschine zu kaufen.
    Danke dafür und die sachliche und einfache Darstellung für einen Neuling auf diesem Gebiet.

    Deinen Tipp zum Tamper habe ich zum Anlass genommen, direkt mit der Maschine einen ‚ordentlichen‘ Tamper zu bestellen. Das war sicher hilfreich.

    Die Maschine ist – wie Du es sagst – für Einsteiger top. Nach dem vierten Anlauf (ich habe einfach alles falsch gemacht, was man falsch machen kann) stimmten die Granularität des Kaffeemehls (habe mich für die Graef CM800 entschieden), die Menge und das Handling halbwegs.
    Ehrlich, ich habe vorher nicht geglaubt, dass Kaffee tatsächlich eine schokoladige Note haben kann.

    Eine Frage zur EC 685 habe ich aber noch: nach meinem Verständnis braucht man für eine einzelne Tasse Espresso 7 Gramm Mehl, für die große Tasse entsprechend 14 Gramm.
    Mit dem kleinen Sieb funktioniert das, da passen 7 Gramm locker rein. Das große für zwei Tassen ist mit 9 Gramm Pulver voll. Mehr geht nicht, ansonsten kann ich den Siebträger nicht in die Maschine einspannen. Und nein, ich habe das Sieb nicht mit dem für die Pads verwechselt 🙂
    Mache ich etwas falsch? Stimmt meine Waage nicht (ist auch neu und angeblich auf 0,1 Gramm genau).

    Über einen Tipp zur (max.) Kaffeemenge in der DeLonghi würde ich mich freuen.

    Liebe Grüße
    Dirk

    • Betty Barista

      Hi Dirk,
      erstmal Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich freue mich immer, wenn hier jemand schreibt, dass er nachvollziehen kann, was ich zu der Maschine geschrieben habe. Und besonders freue ich mich, wenn ich aus dem Kommentar herauslese, dass es da eine Bereitschaft gibt, auch ein bisschen zu experimentieren 😉

      Ich habe die EC685 gerade verliehen, sonst hätte ich es direkt auch noch mal ausprobiert. Aus der Erinnerung heraus hätte ich jetzt aber schon gesagt, dass in das 2er Sieb mehr als 9 Gramm reinpassen. Ich erinnere mich daran, dass ich das Sieb schon sehr voll gemacht habe und der Kaffee dann auch beim Rausnehmen des Siebs oben in der „Dusche“ hängengeblieben ist. Diese 7 und 14 Gramm sind erstmal grundsätzlich nicht verkehrt, allerdings auch nur ein Startpunkt. Wichtig ist nach meiner Erfahrung, dass man für das 2er-Sieb nicht einfach nur die doppelte Menge der optimalen Menge des 1ers nehmen kann, sondern man individuell ausprobieren muss, wie der Kaffee am besten läuft. Das gilt für die EC685, aber genauso auch für alle größeren Maschinen.

  • Neueinsteiger

    Ich habe diese Maschine zum Geburtstag bekommen und habe mich so nun gezwungen die Grundlagen zu lernen. Mein Fazit, nach einem Monat zu dieser Einsteigermaschine:
    Die Grundeinstellungen und die Grundaustattung werden es euch, in Kombination mit der dazugehörigen Kaffemühle Dedica, nicht hinbekommen, dass ein Espresso im 1:2 Verhältnis in 20-25 Sekunden gebrüht ist. Es passen ca 12g-13g in den Doppelsiebträger und bei Pulver, was noch so grob ist, dass es nicht verstopft, geht Bezug einfach zu schnell (50g-65g nach 25 Sekunden). Geschmack echt kein Espresso. Eher ein Lungo. Hier die Lösung von Kaffeemacher.de:
    Einwandiges 54mm Sieb von Sage für zwei Tassen kaufen (5 EUR), Boden abgsägen und dann klappt es auch mit richtiger Espressokörnung. Bei meinen aktuellen Bohnen vom Röster meines Vertrauens ist das Rezept 18g rein, 40g raus, sehr feiner Mahlgrad, sehr fest getampert, hohe Temperatur, 25 Sekunden ab Tastendruck.
    Nachteil ist, dass man die Brüheinheit nach jedem Bezug rundherum abbürsten muss, da der größere Korb nun mehr Wasser mit vereinzeltem Pulver langsame die innere Rille der Gummidichtung und den Nacken des Duschkopfs einsauen lässt. Für einen zwei Personen ist der Aufwand vertretbar. Ich glaube der Kauf einer teureren Maschine mit Ablasskreislauf und regulärer 58mm Brüheinheit steht irgendwann auf dem Plan. Jedoch ist das wahrscheinlich ein Riesensprung im Preis und wahrscheinlich nicht mehr so ein Meilenstein in der Leistung?

    • Neueinsteiger

      Habe vergessen zu erwähnen, dass ich eine Handmühle gekauft habe, mit der überhaupt erst eine brauchbar feine Körnung möglich wurde. (Timemore Slim Plus)

    • Betty Barista

      Hi Neueinsteiger, also den Riesensprung merkst du tatsächlich auch bei der Leistung. Die kleine EC685 macht das für ihren Preis schon ganz gut, aber wenn du eine größere Maschine hast, kannst auch mit viel größerem Druck arbeiten und bekommst so auch besser mit feiner gemahlenem Kaffee zurecht.

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